Alles beginnt Ende der 1970er-Jahre: Karl Egger, erfolgreicher Unternehmer, wird in den Medien auf die „Gefahren und Folgen der Industrialisierung für unsere Umwelt“ aufmerksam und beginnt, sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Das Ergebnis: 1980 erwirbt er die ersten 7 Hektar Brachland im Süden der Toskana und verschreibt sich ganz der ökologischen Landwirtschaft.
Er meistert die Herausforderung, Obst und Gemüse ohne Pestizide oder Kunstdünger anzubauen. Gründüngung, stickstoffhaltige Kulturen und kompostierbarer Stallmist – bereitgestellt durch die eigenen Schaf- und Rinderherden - machen die Böden stattdessen fruchtbar. Dank konsequenter Kreislaufwirtschaft entsteht ein ökologisches Gleichgewicht. Doch die Überlegungen Karl Eggers gehen noch weiter. Wasser ist ein wertvolles Gut im sonnenverwöhnten Italien. Tröpfchenbewässerung hält den Verbrauch so gering wie möglich, Mulch auf den Gemüsefeldern schützt vor Verdunstung. Und dies ist nur ein Beispiel für die zahlreichen Nuancen des Gesamtkonzepts auf LaSelva.