Die Maremma - Eine Jahrhunderte alte Kulturlandschaft mit Meerblick
Bereits die Etrusker kämpften gegen die Sumpflandschaft im südlichen Teil der Toskana, am Tyrrhenischen Meer gelegen.
Sie versuchten mit Trockenlegungen und Kanalsystemen, die Landschaft für den Menschen urbar zu machen. In der Römerzeit gewann die Natur wieder die Oberhand, und seit dem Mittelalter gab es in den Feucht- und Sumpfgebieten der Maremma die Malaria. Flächendeckende Rekultivierungs- und Enwässerungsprogramme seit dem 18. Jahrhundert führten erst 1930 zum Erfolg.
Die Malaria ist seitdem ausgerottet, und aus dem ehemaligen Sumpfgebiet entstand eine fruchtbare, landwirtschaftlich geprägte Kulturlandschaft, in der vor allem Weinreben, aber auch Obst und Gemüse gedeihen. Als ärmste Gegend der Toskana hat die Maremma mit ihren alten Dörfern und Bauernhöfen ihr ursprüngliches Gesicht gewahrt und bietet den Besuchern eine untouristische, ruhige Atmosphäre.